
Manu-Nebelwald (3 Tage)
Manu-Nebelwald (3 Tage)
Dauer
3 Tage
Start/Ende
Cusco
Reiseart
Individuell · Gruppe
Anspruch
Einfach
Überblick
Die Straße von Cusco nach Manu gilt als eine der besten Vogelbeobachtungsstraßen der Welt: Auf ihren Höhenstufen leben über 1.000 Vogelarten. Von den Anden führt sie über den Pass Acjanaco (3.530 m), das Tor zum Manu-Nationalpark, hinab in den Nebelwald – eine verzauberte Welt aus Baumfarnen, Orchideen, Bromelien und Wasserfällen. Diese private Tour ist auf Vogelbeobachter, Naturfotografen und Naturfreunde zugeschnitten. Höhepunkt ist der Balzplatz des Andenfelsenhahns, Perus Nationalvogel, bei Sonnenaufgang. Dazu suchen wir nach Graubrust-Bergtukan (Andigena hypoglauca), Goldkopfquetzal (Pharomachrus auriceps) und Rotweißer Ameisenpitta (Grallaria erythroleuca) und fotografieren Tangaren und Kolibris an den Futterstellen der Paradise Lodge. Privater Transport ab Cusco, zweisprachiger Birding-Guide, 2 Nächte in der Paradise Lodge, alle Mahlzeiten laut Programm und alle Eintritte sind inklusive.
Reisecode
Maximale Höhe
Reiseverlauf
Tag 1
Cusco – Ninamarca – Paucartambo – Acjanaco – Paradise Lodge
Paradise Lodge (Manu-Straße)
Panoramafahrt von ca. 7–8 Std. mit Stopps · max. 3.900 m
Früh am Morgen verlassen wir Cusco mit privatem Transport und fahren hinauf in die Anden. Unterwegs besuchen wir die vorinkaischen Grabtürme (Chullpas) von Ninamarca und das historische Städtchen Paucartambo. Am Pass Acjanaco (3.530 m), dem Tor zum Manu-Nationalpark, beginnt der Abstieg in den nebelverhangenen Bergwald. An Wegen in höheren Lagen halten wir immer wieder und suchen nach Graubrust-Bergtukan, Kappenbergtangare (Buthraupis montana) und gemischten Vogelschwärmen im Kronendach. Am Nachmittag erreichen wir die Paradise Lodge, beziehen unser Zimmer und beobachten bis zum Abendessen mit regionalen Zutaten die Futterstellen.
Cusco – Ninamarca – Paucartambo – Acjanaco – Paradise Lodge
Tag 1
Paradise Lodge (Manu-Straße)
Panoramafahrt von ca. 7–8 Std. mit Stopps · max. 3.900 m
Früh am Morgen verlassen wir Cusco mit privatem Transport und fahren hinauf in die Anden. Unterwegs besuchen wir die vorinkaischen Grabtürme (Chullpas) von Ninamarca und das historische Städtchen Paucartambo. Am Pass Acjanaco (3.530 m), dem Tor zum Manu-Nationalpark, beginnt der Abstieg in den nebelverhangenen Bergwald. An Wegen in höheren Lagen halten wir immer wieder und suchen nach Graubrust-Bergtukan, Kappenbergtangare (Buthraupis montana) und gemischten Vogelschwärmen im Kronendach. Am Nachmittag erreichen wir die Paradise Lodge, beziehen unser Zimmer und beobachten bis zum Abendessen mit regionalen Zutaten die Futterstellen.
Tag 2
Andenfelsenhahn-Balzplatz und Nebelwald
Paradise Lodge (Manu-Straße)
Ganztägige Vogelbeobachtung entlang der Straße und auf Waldpfaden
Im Morgengrauen geht es zu einer privaten Beobachtungsplattform am Balzplatz des Andenfelsenhahns. Dutzende leuchtend orangefarbene Männchen balzen und rufen hier im Kronendach, um die Weibchen anzulocken – ein unvergessliches Schauspiel. Nach einem warmen Frühstück in der Lodge erkunden wir den ganzen Tag verschiedene Höhenstufen entlang der Manu-Straße. Wir suchen im Unterholz nach der scheuen Rotweißen Ameisenpitta, im mittleren Kronendach nach dem Goldkopfquetzal und fotografieren bunte Tangarenschwärme. Am Nachmittag stehen die Kolibri-Futterstellen und langsame Spaziergänge auf Waldpfaden auf dem Programm.
Andenfelsenhahn-Balzplatz und Nebelwald
Tag 2
Paradise Lodge (Manu-Straße)
Ganztägige Vogelbeobachtung entlang der Straße und auf Waldpfaden
Im Morgengrauen geht es zu einer privaten Beobachtungsplattform am Balzplatz des Andenfelsenhahns. Dutzende leuchtend orangefarbene Männchen balzen und rufen hier im Kronendach, um die Weibchen anzulocken – ein unvergessliches Schauspiel. Nach einem warmen Frühstück in der Lodge erkunden wir den ganzen Tag verschiedene Höhenstufen entlang der Manu-Straße. Wir suchen im Unterholz nach der scheuen Rotweißen Ameisenpitta, im mittleren Kronendach nach dem Goldkopfquetzal und fotografieren bunte Tangarenschwärme. Am Nachmittag stehen die Kolibri-Futterstellen und langsame Spaziergänge auf Waldpfaden auf dem Programm.
Tag 3
Nebelwald – Cusco
Fahrt von ca. 7–8 Std. mit Stopps zur Vogelbeobachtung
Wir nutzen das frühe Morgenlicht für eine letzte Vogelbeobachtung im Nebelwald und suchen gezielt nach den Arten, die auf deiner Wunschliste noch fehlen. Nach einem kräftigen Frühstück fahren wir mit privatem Transport über die Anden zurück nach Cusco, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Die Tour lässt sich gut mit Machu Picchu, dem Heiligen Tal oder dem Inka-Trail verbinden.
Nebelwald – Cusco
Tag 3
Fahrt von ca. 7–8 Std. mit Stopps zur Vogelbeobachtung
Wir nutzen das frühe Morgenlicht für eine letzte Vogelbeobachtung im Nebelwald und suchen gezielt nach den Arten, die auf deiner Wunschliste noch fehlen. Nach einem kräftigen Frühstück fahren wir mit privatem Transport über die Anden zurück nach Cusco, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Die Tour lässt sich gut mit Machu Picchu, dem Heiligen Tal oder dem Inka-Trail verbinden.
Preis ab
680,00 €
Leistungen
Was ist inkludiert
Vorbesprechung: Briefing in deinem Hotel in Cusco zwei Tage vor Abreise.
Birding-Guide: Einheimischer, zweisprachiger Spezialist (Spanisch und Englisch) für die Vogelwelt des Nebelwalds und die Bestimmung von Vogelstimmen.
Transport: Privates Fahrzeug (4x4 oder Van) für alle 3 Tage, inklusive Abholung und Rückfahrt zu deinem Hotel in Cusco.
Unterkunft: 2 Nächte in der Paradise Lodge an der Manu-Straße im privaten Doppelzimmer mit Warmwasser und Strom.
Mahlzeiten: 2 Frühstücke, 3 Mittagessen (Picknick oder Lunchpaket) und 2 Abendessen, dazu Trinkwasser und Energie-Snacks; vegetarische Optionen und Sonderkost auf Anfrage.
Eintrittsgebühren: Alle offiziellen Genehmigungen und Eintritte für den Manu-Nationalpark, die privaten Balzplätze und Reservate.
Ausrüstung: Peru-Checkliste der Vogelarten, Spektiv und Erste-Hilfe-Set.
Was ist nicht inkludiert
Mahlzeiten: Frühstück am 1. Tag und Abendessen am 3. Tag in Cusco.
Reiseversicherung: Eine umfassende Reiseversicherung ist erforderlich.
Fernglas: Hochwertige Leihferngläser auf Anfrage.
Trinkgelder & persönliche Ausgaben: Trinkgelder für Guide und Fahrer (freiwillig), Getränke außerhalb der Mahlzeiten und Souvenirs.
Flüge: Inlands- und internationale Flüge.
Hotel in Cusco: Übernachtung in Cusco nach dem 3. Tag.
Charakter der Reise
Kondition
Einfach
Höhenlage
Gemäßigt (bis 3.900 m)
Kultur / Natur
Ausgewogen
Kondition – leicht bis mittel: Gemütliche Wanderungen auf Waldpfaden und entlang der Straße sowie lange Fahrten auf einer kurvigen Bergstraße. Eine normale Grundkondition genügt.
Höhe – mittel: Die Straße überquert die Anden auf bis zu 3.900 m; die Lodges liegen im Nebelwald auf rund 1.600 m.
Kultur & Natur – naturbetont: Nebelwald, Andenfelsenhahn, Quetzals, Tukane, Tangaren, Kolibris, Affen und eine unglaubliche Vielfalt an Orchideen – ein Paradies für Vogelbeobachter.
Lodge: 2 Nächte in der Paradise Lodge an der Manu-Straße, privates Doppelzimmer mit Warmwasser und Strom.
Termine und Preise
Individuelle Termine
Optional
Stadtrundfahrt durch Cusco (halbtägig)
Öffentliche Tour – die private Tour findest du unter „Tagesausflüge“.
20,00 €
pro Person
Tour durch das Heilige Tal (ganztägig)
Öffentliche Tour – die private Tour findest du unter „Tagesausflüge“.
25,00 €
pro Person
Gruppen ab 5 Teilnehmern: Kontaktiere uns für Sonderpreise und individuelle Anpassungen.
Hinweise zur Reise
Gut zu wissen
Programm: Der Ablauf kann leicht variieren, um die besten Chancen auf Vogelbeobachtungen zu nutzen – je nach aktuellen Berichten der Guides vor Ort.
Beste Reisezeit: Die Manu-Straße lohnt sich das ganze Jahr. In der Trockenzeit (Mai bis Oktober) sind die Wege trockener und die Pässe meist klar. In der grünen Saison (November bis April) ist es wärmer, die Vegetation üppig und durch Balz und Zugvögel besonders viel los.
Klima: Im Nebelwald von Manu fallen rund 5.000 mm Regen pro Jahr; tagsüber wird es bis zu 29 °C warm, nachts kühlt es auf etwa 11 °C ab.
Für alle Erfahrungsstufen: Ob neugierige Naturfreunde, Hobbyfotografen oder erfahrene Birder – dein privater Guide passt Tempo, Bestimmungstiefe und Route an deine Interessen an.
Kondition: Eine mittlere Grundkondition genügt. Beobachtet wird meist entlang ruhiger Schotterstraßen, an Waldlichtungen und auf einfachen Lodge-Pfaden in gemächlichem Tempo; das Fahrzeug ist immer in der Nähe.
Paradise Lodge: Private Doppelzimmer mit Warmwasser und Strom, Futterstellen für Kolibris und Tangaren direkt an der Lodge. Die Plätze sind in der Hauptsaison begrenzt – buche am besten drei bis sechs Monate im Voraus.
Kombination: Da die Tour am 3. Tag am späten Nachmittag in Cusco endet, passt sie ideal vor den Inka-Trail, eine Tour ins Heilige Tal oder eine Zugfahrt nach Machu Picchu.
Was mitnehmen
Kleidung: Leichte langärmlige Shirts und schnell trocknende Hosen in Naturtönen (Khaki, Oliv, Beige) – keine grellen Farben. Dazu eine atmungsaktive Regenjacke oder ein robuster Poncho sowie eine Fleece- oder Daunenjacke für den kalten Pass Acjanaco und frische Morgen im Wald.
Schuhe: Wasserdichte, eingelaufene Wanderschuhe mit gutem Profil und leichte Schuhe oder Sandalen für die Lodge.
Fernglas: Unverzichtbar, am besten wasserdicht 8x42 oder 10x42. Ein hochwertiges Leihfernglas bekommst du auf Anfrage.
Kamera: Kamera mit Teleobjektiv (300–600 mm), Ersatzakkus, Speicherkarten und Regenschutz für das Objektiv; Trockensäcke oder Ziplock-Beutel gegen Feuchtigkeit.
Tagesrucksack: 20–30 Liter, wasserdicht oder mit Regenhülle.
Stirnlampe: Mit Ersatzbatterien für die frühen Starts.
Schutz: Insektenschutz (DEET oder Picaridin), Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenhut und Mütze.
Original-Reisepass: Für die Kontrollen am Nationalpark.
Sonstiges: Persönliche Medikamente, Blasenpflaster und eine wiederverwendbare Trinkflasche.
