Blog · Inka-Trail
Der Inka-Trail nach Machu Picchu: Der komplette Ratgeber

Juvenal Iturriaga
Gründer & Geschäftsführer · 17.10.2026 · 3 Min. Lesezeit

Der Inka-Trail ist der einzige Weg, Machu Picchu zu Fuß auf einem originalen Inka-Pfad zu erreichen und die Zitadelle durch das Sonnentor zu betreten. Unsere Guides sind ihn hunderte Male gegangen – hier ist, was du vorher wissen solltest.
Welcher Inka-Trail passt zu dir?
- Klassischer Inka-Trail (4 Tage, rund 42 km): Start bei Km 82, über den Pass „Warmiwañusca“ (Dead Woman's Pass) auf 4.215 m und vorbei an Runkurakay, Sayacmarca, Phuyupatamarka und Wiñay Wayna bis zum Sonnentor bei Sonnenaufgang am vierten Tag.
- Klassischer Inka-Trail in 5 Tagen: Dieselbe Route in entspanntem Tempo, mit ruhigeren Zeltplätzen und zwei Besuchen in Machu Picchu.
- Kurzer Inka-Trail (1 oder 2 Tage, rund 13–14 km): Start bei Km 104, Aufstieg zu den Terrassen von Wiñay Wayna und am Nachmittag zum Sonnentor. Ideal bei wenig Zeit oder für eine leichtere Wanderung.
- Kombinationen: Der Trail lässt sich mit dem Heiligen Tal, dem Lares-Trek oder dem Salkantay-Pass zu einem längeren Abenteuer verbinden.
Wie anstrengend ist er?
Der klassische Inka-Trail ist ein mittelschwerer bis anspruchsvoller Trek. Tag 2 und 3 sind am härtesten, mit langen Steintreppen bergauf und bergab. Bergsteigererfahrung brauchst du nicht, aber du solltest 6–8 Stunden am Tag wandern können. Der kurze Inka-Trail ist mit normaler Grundkondition gut machbar.
Die Höhe ist die größere Herausforderung als die Strecke. Plane mindestens zwei Tage in Cusco (3.400 m) oder im Heiligen Tal vor dem Start ein, trink viel und geh es langsam an.
Beste Reisezeit
Die Trockenzeit von Mai bis September bringt klaren Himmel, kalte Nächte – und die größte Nachfrage nach Genehmigungen. April, Oktober und November sind grüner und etwas ruhiger. Von Dezember bis März regnet es häufiger. Im Februar ist der Inka-Trail jedes Jahr wegen Instandhaltung geschlossen; Machu Picchu selbst bleibt geöffnet.
Genehmigungen: früh buchen
Pro Tag wird nur eine begrenzte Zahl an Genehmigungen vergeben, und nur lizenzierte Veranstalter wie Incatrekkers dürfen sie kaufen. Die Genehmigungen sind personengebunden und an deinen Reisepass gekoppelt. Für Mai bis September sind sie oft Monate im Voraus ausverkauft – mehr dazu in unserem Ratgeber zu den Inka-Trail-Genehmigungen.
Was du mitbringen solltest
Einen kleinen Tagesrucksack, eingelaufene Wanderschuhe, Regenkleidung, warme Schichten für die Nächte, Sonnenschutz, eine Stirnlampe, eine wiederverwendbare Trinkflasche und deinen originalen Reisepass. Auf den mehrtägigen Treks tragen Träger Zelte, Verpflegung und Küche; für dein eigenes Gepäck kannst du einen persönlichen Träger dazubuchen. Die komplette Packliste findest du in unseren Reiseinfos.
Warum mit einem einheimischen Team?
Alle Guides, Köche und Träger von Incatrekkers stammen aus der Region Cusco. Wir zahlen faire Löhne, halten die Gewichtsgrenzen für Träger ein und teilen unterwegs unsere Kultur. Entdecke unsere Inka-Trail-Treks oder schick uns eine Anfrage – wir prüfen sofort die Verfügbarkeit für deine Wunschtermine.
Klassischer Inka-Trail nach Machu Picchu (4 Tage)
Wandere auf dem berühmtesten Trek der Welt über den Pass der Toten Frau und erreiche Machu Picchu bei Sonnenaufgang durch das Sonnentor.
Klassischer Inka-Trail nach Machu Picchu (5 Tage)
Der klassische Inka-Trail in entspanntem Tempo: fünf Tage mit privatem Guide, Sonnenaufgang in Phuyupatamarka und zweimal Machu Picchu.
Kurzer Inka-Trail nach Machu Picchu
Wandere auf dem letzten Abschnitt des Inka-Trails vorbei an Wiñay Wayna und betritt Machu Picchu durch das legendäre Sonnentor.
Inka-Trail-Tageswanderung nach Machu Picchu
Wandere die letzten 13 km des Inka-Trails an einem Tag – vorbei an Wiñay Wayna durch das Sonnentor nach Machu Picchu.

