
Manu-Nebelwald (4 Tage)
Manu-Nebelwald (4 Tage)
Dauer
4 Tage
Start/Ende
Cusco
Reiseart
Individuell · Gruppe
Anspruch
Leicht bis mittel
Überblick
Die Manu-Straße gilt als artenreichste Bergstraße der Welt. Auf dieser privaten Vier-Tage-Tour folgst du ihr von den Hochland-Feuchtgebieten auf rund 3.500 m bis ins Vorgebirge des Amazonas auf rund 700 m – über den Pass Acjanaco, den Eingang zum Manu-Nationalpark, durch Elfenwald, Nebelwald und subtropischen Bergwald. Höhepunkte sind der Balzplatz des Andenfelsenhahns, den wir von einem Beobachtungsversteck aus erleben, Bergtukane und mehr als 30 Tangarenarten. Wir suchen außerdem nach Endemiten wie Bartkolibri (Oreonympha nobilis), Rotweißer Ameisenpitta (Grallaria erythroleuca) und Marcapata-Baumschlüpfer (Cranioleuca marcapatae) sowie nach dem Amazonas-Schirmvogel (Cephalopterus ornatus). Privater Transport, Birding-Guide, 3 Nächte in Forschungsstationen und Lodges, alle Mahlzeiten laut Programm und alle Genehmigungen sind inklusive.
Reisecode
Maximale Höhe
Reiseverlauf
Tag 1
Cusco – Lagune Huacarpay – Pass Acjanaco – Wayqecha
Biologische Station Wayqecha (ca. 2.900 m)
Vogelbeobachtung in Huacarpay und im Elfenwald · 3.400 m bis 2.900 m
Früh am Morgen verlassen wir Cusco und erleben die aktivste Zeit des Tages an der Lagune Huacarpay, einem wichtigen Hochland-Feuchtgebiet mit spezialisierten Sumpfvögeln und Hochlandkolibris. Nach einem Frühstück im Freien fährt uns unser privates Fahrzeug hinauf zum Pass Acjanaco (3.500 m), dem offiziellen Eingang zum Manu-Nationalpark. Im Elfenwald mit seinen niedrigen, knorrigen Bäumen beobachten wir Arten der Baumgrenze. Am Nachmittag fahren wir langsam hinab in den oberen Nebelwald zu unserer Unterkunft. Zielarten: Bartkolibri, Vielfarben-Binsentyrann, Bleiralle (Pardirallus sanguinolentus), Punaente, Riesenkolibri und Strichelschwanz-Canastero (Asthenes maculicauda). Mahlzeiten: Frühstück im Freien, Mittagessen, Abendessen.
Cusco – Lagune Huacarpay – Pass Acjanaco – Wayqecha
Tag 1
Biologische Station Wayqecha (ca. 2.900 m)
Vogelbeobachtung in Huacarpay und im Elfenwald · 3.400 m bis 2.900 m
Früh am Morgen verlassen wir Cusco und erleben die aktivste Zeit des Tages an der Lagune Huacarpay, einem wichtigen Hochland-Feuchtgebiet mit spezialisierten Sumpfvögeln und Hochlandkolibris. Nach einem Frühstück im Freien fährt uns unser privates Fahrzeug hinauf zum Pass Acjanaco (3.500 m), dem offiziellen Eingang zum Manu-Nationalpark. Im Elfenwald mit seinen niedrigen, knorrigen Bäumen beobachten wir Arten der Baumgrenze. Am Nachmittag fahren wir langsam hinab in den oberen Nebelwald zu unserer Unterkunft. Zielarten: Bartkolibri, Vielfarben-Binsentyrann, Bleiralle (Pardirallus sanguinolentus), Punaente, Riesenkolibri und Strichelschwanz-Canastero (Asthenes maculicauda). Mahlzeiten: Frühstück im Freien, Mittagessen, Abendessen.
Tag 2
Wayqecha – Nebelwald der mittleren Höhenlagen
Nebelwald-Lodge (ca. 1.400 m)
Wanderungen entlang der Straße und auf Waldpfaden · 2.900 m bis 1.400 m
Am Morgen erkunden wir den unberührten Bergwald rund um Wayqecha. Weiter unten an der Manu-Straße wird der Wald immer üppiger und moosbehangener. Hier prägen gemischte Vogelschwärme das Bild, die durch das mittlere Kronendach ziehen. Diese Höhenstufe ist berühmt für Bergtukane und einige der farbenprächtigsten Tangaren Südamerikas. Wir gehen im gemächlichen Birder-Tempo, sodass Fotografen auch bei wechselndem Licht genug Zeit haben. Zielarten: Graubrust-Bergtukan, Rotweiße Ameisenpitta, Goldkragentangare (Iridosornis jelskii), Grasgrüne Tangare (Chlorornis riefferii), Marcapata-Baumschlüpfer, Kappenbergtangare und Schuppenkopfpapagei (Pionus tumultuosus). Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Wayqecha – Nebelwald der mittleren Höhenlagen
Tag 2
Nebelwald-Lodge (ca. 1.400 m)
Wanderungen entlang der Straße und auf Waldpfaden · 2.900 m bis 1.400 m
Am Morgen erkunden wir den unberührten Bergwald rund um Wayqecha. Weiter unten an der Manu-Straße wird der Wald immer üppiger und moosbehangener. Hier prägen gemischte Vogelschwärme das Bild, die durch das mittlere Kronendach ziehen. Diese Höhenstufe ist berühmt für Bergtukane und einige der farbenprächtigsten Tangaren Südamerikas. Wir gehen im gemächlichen Birder-Tempo, sodass Fotografen auch bei wechselndem Licht genug Zeit haben. Zielarten: Graubrust-Bergtukan, Rotweiße Ameisenpitta, Goldkragentangare (Iridosornis jelskii), Grasgrüne Tangare (Chlorornis riefferii), Marcapata-Baumschlüpfer, Kappenbergtangare und Schuppenkopfpapagei (Pionus tumultuosus). Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Tag 3
Andenfelsenhahn-Balzplatz und Vorgebirge
Lodge im Vorgebirge (ca. 700 m)
Beobachtung vom Versteck · Waldpfade · 1.400 m bis 700 m
Noch vor Sonnenaufgang besuchen wir einen privaten, geschützten Balzplatz des Andenfelsenhahns, Perus Nationalvogel. Aus einem Beobachtungsversteck erleben wir, wie die Männchen laut rufen und mit den Flügeln schlagen, um die Weibchen zu beeindrucken. Den Rest des Tages erkunden wir Pfade in mittleren Höhenlagen, wo kühle Nebelwaldluft auf die Wärme des Amazonas trifft – mit einer außergewöhnlich hohen Artendichte. Zielarten: Andenfelsenhahn, Goldkopfquetzal, Hochlandmotmot, Amazonas-Schirmvogel, Schmuckbartvogel (Eubucco versicolor), Schopfquetzal (Pharomachrus antisianus) und Schmuckameisenschlüpfer (Epinecrophylla ornata). Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Andenfelsenhahn-Balzplatz und Vorgebirge
Tag 3
Lodge im Vorgebirge (ca. 700 m)
Beobachtung vom Versteck · Waldpfade · 1.400 m bis 700 m
Noch vor Sonnenaufgang besuchen wir einen privaten, geschützten Balzplatz des Andenfelsenhahns, Perus Nationalvogel. Aus einem Beobachtungsversteck erleben wir, wie die Männchen laut rufen und mit den Flügeln schlagen, um die Weibchen zu beeindrucken. Den Rest des Tages erkunden wir Pfade in mittleren Höhenlagen, wo kühle Nebelwaldluft auf die Wärme des Amazonas trifft – mit einer außergewöhnlich hohen Artendichte. Zielarten: Andenfelsenhahn, Goldkopfquetzal, Hochlandmotmot, Amazonas-Schirmvogel, Schmuckbartvogel (Eubucco versicolor), Schopfquetzal (Pharomachrus antisianus) und Schmuckameisenschlüpfer (Epinecrophylla ornata). Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Tag 4
Kolibrigärten – Manu-Straße – Cusco
Vogelbeobachtung im Lodge-Garten · Rückfahrt mit Stopps
ca. 7–8 Std. Fahrt mit Stopps zur Vogelbeobachtung
Am letzten Morgen locken die Verbenen- und Nektargärten der Lodge zahlreiche Kolibris, Bartvögel und Tangaren an – ideales Licht für Fotos von schwirrenden Flügeln und farbigem Gefieder. Nach dem Frühstück fahren wir die Manu-Straße wieder hinauf. Unterwegs sucht dein Guide gezielt nach Arten, die bisher noch fehlen. Zielarten: Drahthaubenkolibri (Discosura popelairii), Schmuckelfe (Lophornis delattrei), Blaubandarassari (Aulacorhynchus coeruleicinctis), Inkablauraben (Cyanocorax yncas), Siebenfarbentangare und Goldtangare. Am späten Nachmittag erreichen wir Cusco. Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen.
Kolibrigärten – Manu-Straße – Cusco
Tag 4
Vogelbeobachtung im Lodge-Garten · Rückfahrt mit Stopps
ca. 7–8 Std. Fahrt mit Stopps zur Vogelbeobachtung
Am letzten Morgen locken die Verbenen- und Nektargärten der Lodge zahlreiche Kolibris, Bartvögel und Tangaren an – ideales Licht für Fotos von schwirrenden Flügeln und farbigem Gefieder. Nach dem Frühstück fahren wir die Manu-Straße wieder hinauf. Unterwegs sucht dein Guide gezielt nach Arten, die bisher noch fehlen. Zielarten: Drahthaubenkolibri (Discosura popelairii), Schmuckelfe (Lophornis delattrei), Blaubandarassari (Aulacorhynchus coeruleicinctis), Inkablauraben (Cyanocorax yncas), Siebenfarbentangare und Goldtangare. Am späten Nachmittag erreichen wir Cusco. Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen.
Preis ab
780,00 €
Leistungen
Was ist inkludiert
Vorbesprechung: Briefing in deinem Hotel in Cusco vor der Abreise.
Birding-Guide: Einheimischer, zweisprachiger Birding-Guide (Spanisch und Englisch) mit Spektiv, Laserpointer und fundierter Kenntnis der Vogelstimmen von Anden und Amazonas.
Transport: Privates Geländefahrzeug mit Fahrer, ideal für häufige Stopps am Straßenrand, ab/bis deinem Hotel in Cusco.
Unterkunft: 3 Nächte in Doppelzimmern oder Bungalows in Forschungsstationen und Birding-Lodges mit eigenem Bad und Warmwasser.
Mahlzeiten: Täglich 3 frisch zubereitete Mahlzeiten mit regionalen Zutaten laut Programm, Energie-Snacks, Trinkwasser, Kräutertee und peruanischer Kaffee.
Genehmigungen: Alle Eintritte für den Manu-Nationalpark, den privaten Balzplatz des Andenfelsenhahns und die Reservate.
Faire Arbeitsbedingungen: Alle Fahrer und Mitarbeiter arbeiten nach den Incatrekkers-Standards für faire Löhne, Versicherung und Arbeitsbedingungen.
Was ist nicht inkludiert
Flüge: Internationale und nationale Flüge nach und von Cusco.
Reiseversicherung: Eine umfassende Reise- und Krankenversicherung ist verpflichtend.
Getränke & Wäsche: Alkoholische Getränke und Wäscheservice in den Lodges.
Trinkgelder: Freiwillige Trinkgelder für Guide und Fahrer.
Charakter der Reise
Kondition
Leicht bis mittel
Höhenlage
Gemäßigt (bis 3.500 m)
Kultur / Natur
Ausgewogen
Kondition – leicht bis mittel: Beobachtet wird meist direkt an der Manu-Straße oder auf gut gepflegten Lodge-Pfaden. Mit privatem Fahrzeug und Guide richtet sich das Tempo ganz nach dir.
Höhe – mittel: Von den Hochland-Feuchtgebieten auf rund 3.500 m geht es hinab bis ins Vorgebirge des Amazonas auf rund 700 m. Am Pass Acjanaco hat es morgens etwa 5 °C, im Vorgebirge bis zu 28 °C.
Kultur / Natur – naturbetont: Über 1.000 Vogelarten entlang der Manu-Straße – Andenfelsenhahn, Bergtukane, Quetzals und mehr als 30 Tangarenarten.
Lodges: 3 Nächte in Forschungsstationen und Birding-Lodges mit eigenem Bad und Warmwasser.
Termine und Preise
Individuelle Termine
Optional
Stadtrundfahrt durch Cusco (halbtägig)
Öffentliche Tour – die private Tour findest du unter „Tagesausflüge“.
20,00 €
pro Person
Tour durch das Heilige Tal (ganztägig)
Öffentliche Tour – die private Tour findest du unter „Tagesausflüge“.
25,00 €
pro Person
Gruppen ab 5 Teilnehmern: Kontaktiere uns für Sonderpreise und individuelle Anpassungen.
Hinweise zur Reise
Gut zu wissen
Programm: Der Ablauf kann leicht variieren, um die besten Chancen auf Vogelbeobachtungen zu nutzen.
Beste Reisezeit: Hauptsaison ist die Trockenzeit von Mai bis November mit klarerem Himmel, trockenen Wegen und stabiler Straße. Auch April und Dezember lohnen sich wegen sehr aktiver gemischter Schwärme und Balzverhalten.
Kondition: Leicht bis mittel. Beobachtet wird meist direkt an der unbefestigten Manu-Straße oder auf gepflegten Lodge-Pfaden; das Tempo richtet sich nach dir.
Gesundheit: Die Tour bleibt in Nebelwald und Vorgebirge (700–3.500 m), das Risiko durch Mücken ist gering. Lass dich vor der Reise trotzdem zu Gelbfieber und Malaria ärztlich beraten.
Strom und Netz: Die Lodges arbeiten mit Solarstrom oder Generatoren; Strom gibt es meist abends von 18:00 bis 21:30 Uhr. Handyempfang und WLAN gibt es praktisch nicht.
Private Tour: Alle Birding-Touren an der Manu-Straße sind privat, mit maximal 6 Gästen. Für größere Gruppen erstellen wir ein individuelles Angebot und stellen ohne Aufpreis einen zweiten Guide.
Kombination: Da die Tour in Cusco beginnt und endet, passt sie ideal vor oder nach dem Inka-Trail, dem Salkantay-Trek oder einem Besuch in Machu Picchu und im Heiligen Tal.
Was mitnehmen
Kleidung: Das Klima wechselt stark – von etwa 5 °C am Pass Acjanaco bis 28 °C im Vorgebirge. Schnell trocknende Shirts aus Kunstfaser oder Merino (keine Baumwolle), lange Hosen und langärmlige Shirts gegen Sonne und Sandmücken, eine Fleece- oder Daunenjacke für kalte Morgen und eine wasserdichte Regenjacke oder ein robuster Poncho.
Schuhe: Wasserdichte Wanderschuhe mit griffiger Sohle für schlammige Pfade und leichte Schuhe oder Sandalen für die Lodge.
Fernglas: Wasserdicht, am besten 8x42 oder 10x42.
Kamera: Teleobjektiv mit 300–600 mm, möglichst lichtstark (f/2.8 bis f/4); Ersatzakkus (Strom gibt es in den Lodges nur zeitweise), Speicherkarten und Trockensäcke. Für den Balzplatz ist ein leichtes Einbein- oder Dreibeinstativ sehr hilfreich.
Bestimmung: Feldführer Birds of Peru oder die App Merlin Bird ID mit dem Peru-Paket offline.
Schutz: Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme LSF 50 und Insektenschutz (Picaridin oder DEET).
Medikamente: Persönliche Medikamente, Mittel gegen Höhenkrankheit und gegen Reiseübelkeit für die kurvige Bergstraße.
Trinkflasche: Wiederverwendbar – wir verzichten in Manu auf Einwegplastik.
Original-Reisepass: Für die Kontrollen am Nationalpark.
