Über die Firma

Incatrekkers wird betrieben und ist im Besitz von Juvenal Iturriaga, ein Peruaner aus Urubamba (Gemeinde Yanahuara) eine Provinz von Cusco-Peru. Das Unternehmen ist 100% in peruanischem Besitz und keine ausländischen Investoren partizipieren. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Erträge im Land bleiben und damit den Grundsatz von nachhaltigem und verantwortungsvollem Tourismus unterstützt. Verantwortungsbewusster Tourismus bedeuted:

  • minimieren von negativen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Einflussen
  • generiert grössere wirtschaftliche Gewinne/Vorteile für die einheimische Bevölkerung und Gesellschaft
  • verbessert die Arbeitsbedingungen und Zugang zum Gewerbe
  • zieht die lokale Bevölkerung in Entscheidungen mitein, welche ihr tägliches Leben beinflussen
  • wirkt sich positiv auf die Wahrung des natürlichen und kulturellen Erbes aus und fördert die Vielfälltigkeit
  • bietet den Touristen schönere Erlebnisse durch bedeutungsvollere Kontakte mit der lokalen Bevölkerung und fördert das bessere Verständnis für lokale kulturelle, soziale und ökologische Herausforderungen
  • fördert den Respekt zwischen Touristen und der Gastgesellschaft, und stärkt den Stolz und das Vertrauen der einheimischen Bevölkerung

Incatrekkers ist auf diesen fundamentalen Ideen aufgebaut. Juvenal hat starke Bindungen zu den verschiedenen einheimischen Berggemeinden und möchte diesen Menschen gute Arbeit zu fairen Löhnen anbieten. Wir arbeiten nicht mit ausländischen Tour Operators oder Zwischenhändlern zusammen. Buchungen können nur via unserer web page oder direct via Juvenal vorgenommen werden. Sobald das Unternehmen gut läuft und zusätzliche Erträge abwirft, möchten wir damit soziale Projekte ins Leben rufen, welche die einheimischen Berggemeinden unterstützen. Wir bieten verschiedene Trekkings und Stadttouren in Cusco und Umgebung an mit professionellen zweisprachigen Führern (Spanisch und Englisch).


Über Juvenal Iturriaga

Mein Name ist Juvenal Iturriaga und ich wurde in der Yanahuara Gemeinde in Urubamba geboren. Die ersten Jahre meines Lebens verbrachte ich zusammen mit meinen Eltern und wir bauten unser eigenes Essen an wie Mais, Kartoffeln und etwas Gemüse. Während meiner Grundschulzeit in meiner Gemeinde lernte ich Quechua, unsere Muttersprache in den Berggemeinden, und etwas Spanisch.

Um eine höhere Schule besuchen zu können, verliess ich meine Gemeinde und ging alleine nach Urubamba. Da meine Eltern nicht die finanziellen Mittel hatten um mein Studium zu finanzieren, war ich in jener Zeit auf mich alleine gestellt und arbeitete während zwei Jahren als Träger auf dem Inca trail. Es war harte Arbeit täglich 45 bis 50 Kg auf meinem Rücken zu tragen, für ein schlechtes Gehalt.

Da ich mein Leben nicht als Träger verbringen wollte, entschied ich mich nach Cusco zu gehen um zu studieren, und dann ein Reiseführer zu werden. In Peru muss man Tourismus und Englisch studieren um als Reiseführer arbeiten zu dürfen. Ich arbeitete hart um das Studiengeld zusammenzukriegen und nach drei Jahren an der Universität erhielt ich meinen Abschluss in Tourismus. Während dieser Zeit habe ich jede Art von Arbeit gemacht um meinen Lebensunterhalt und Studium zu finanzieren. Aber schliesslich wurde der Traum war und aus dem Bauerjungen aus den Bergen wurde ein echter peruanischer Reiseführer.

Ich arbeitete als Reiseführer für verschiedene Unternehmen und während dieser Zeit habe ich viel gelernt von meinen Gästen und auch von den einheimischen Mitarbeitern (Köche, Träger und Studienkollegen), welche mich auf den Trekkings begleitet haben. Während den letzten 6 Jahren bin ich nicht nur auf dem Inca trail gewandert, aber auch auf vielen Trails, welche durch die Berggemeinden führen aus denen die Träger kommen. Auf diesen abgelegenen Routen zu wandern, führte mir wieder vor Augen wie hart und anstrengend es ist in den peranischen Bergen zu leben.

Ich erfuhr, dass die meisten Trekking-Unternehmen ausländischen Unternehmern gehören und dass der grosse Teil der Erträge Peru verlassen und beinahe nichts übrig bleibt um der einheimischen Bevölkerung zu helfen oder das Land zu entwickeln. Daher habe ich mich entschieden mein eigenes Unternehmen zu gründen und sobald es mal gut läuft, möchte ich versuchen meine Leute zu unterstützen. Dies treibt mich vorwärts. Ich habe meine Wurzeln nicht vergessen und möchte aktiv dazu beitragen das Leben der Bergemeinden zu verbessern.

juve

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